Am Namenstag des Eisheiligen Bonifatius machten sich 11 unerschrockene Kanusportler des KKU auf den Weg zur Fulda. Ziel war diesmal das Naturcamping Fuldaschleife, wo wir von unserer Vorhut Jörg Walther gebührend mit einer Hopfenkaltschale empfangen wurden. Dank perfektem Timing waren alle Zelte aufgebaut, bevor unser heißgeliebter Coleman Shelter einem halbstündigen Dichtigkeitstest unterzogen wurde, den er Dank kleiner Modifikationen mit Bravour bestand.
Anschließend ging es los zur ersten Paddeletappe auf der schönen Fulda von Melsungen zurück zum Campingplatz in Büchenwerra (16,4 km). Dabei gelang es uns, den Regenwolken ein Schnippchen zu schlagen und die von unserer Wetterbeauftragten Nadine bestellten Sonnenstrahlen zu genießen.
Abends gab es dann leckeres vom örtlichen Feinkostspezialisten Avanti und ein umfangreiches Kulturprogramm im Shelter.

Der zweite Tag führte uns zum Oberlauf der Eder oder dem, was das WSA Weser von diesem trotz regenreicher Tage noch übriggelassen hatte. Obwohl eines der Boote auf dem Weg dorthin einen Fluchtversuch unternahm, waren wir gegen Mittag bereit zur Abfahrt.
Entgegen der Prophezeiung des ortsansässigen Bootsverleihers gelang es unseren erfahrenen Vorausfahrern uns immer eine Handbreit Wasser unter Boot und SUP-Finne zu bescheren auch wenn der Begriff „Stand-Up-Paddling“ an diesem Tag seine wahre Bedeutung offenbarte (15,4 km). Diesmal gab es zur Belohnung viel Sonne und beim Warten auf den Shuttleservice sogar das ein oder andere rote Näschen.
Auch unsere Begleitradfahrerin hatte einen erlebnisreichen Tag rund um unser Ziel Fritzlar, wobei sie bei der Erkundung der heimischen Männerwelt ein hohes Maß an Kreativität bewies.
Am Abend kehrten wir im sehr empfehlenswerten Gasthof Hartung in Büchenwerra ein, wo es unter anderem einen leckeren Lendchentopf zur Stärkung gab.
In der Nacht verlangte die kalte Sophie unserem Glamping Equipment noch einmal alles ab. Wir waren aber bestens gerüstet und auch wenn Uli am späten Abend eine ausrüstungsbedingte Erscheinung in Gestalt von Christine hatte, tauchten am Samstag alle wieder gut gelaunt beim Frühstück auf.
Samstag befuhren wir noch einmal die Fulda von Morschen nach Melsungen mit sonnigem Zwischenstopp in Beiseförth und abschließendem Bummel durch Melsungen (16,3 km). Unterwegs fanden wir eine Flaschenpost, die wir kurz vor unserer Abreise wieder auf den Weg zu ihrem Bestimmungort in Bremen, Dänemark oder England schickten. Mal sehen, ob sie dort ankommt.
Nach einem schönen Abschlussabend mit Musik und Gesang am Shelter und sonnigem Frühstück am Sonntagmorgen, haben wir zum Abschluss noch das mittelalterliche Fritzlar besichtigt bevor es müde aber gut gelaunt auf den Heimweg ging.
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an unseren Fahrtenleiter Uli Kox und seine Azubiene Juliane Rüth für die mal wieder rundum gelungene Fahrt.
(c) Vielen Dank für den ausführlichen Bericht und das Video an Marit N. bzw. für die Kurzfassung (Presse/Social Media) an Kerstin F.
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